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Die Sonne ist eine gigantische, praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Die Energiemenge des auf die Erdoberfläche einfallenden Sonnenlichts entspricht etwa dem 10.000- fachen des weltweiten Energiebedarfs. Einen möglichst großen Anteil davon zur Energieerzeugung nutzbar zu machen, ist eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.
Die Globalstrahlung setzt sich zusammen aus direkter und indirekter (diffuser) Sonneneinstrahlung.
In der links stehenden Grafik sehen Sie die Unterschiede in der weltweiten Verteilung der Globalstrahlung.
Die Karte wurde auf der Basis von 30- jährigen Mittelwerten der Sonnenscheindauer an 20 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes entwickelt (Quelle: Energieagentur NRW, Solaratlas für NRW).
Durch den Lauf der Sonne verändert sich der Höhenwinkel während eines Tages und auch im Laufe eines Jahres.
Bei senkrechtem Sonnenstand nimmt das Sonnenlicht den kürzesten Weg durch die Atmosphäre und erreicht somit ein Maximum an Strahlungsleistung.
Steht die Sonne dagegen in einem flachen Winkel, so ist der Weg durch die Atmosphäre länger. Dies bewirkt eine stärkere Absorption und Streuung der Solarstrahlung und damit eine geringere Strahlungsleistung.
Bei Dächern mit einer Ausrichtung zwischen Südost und Südwest, bzw. einer Dachneigung zwischen 10° und 60° liegen die Mindererträge bei max. 10% (siehe Diagramm). Dächer in dieser Ausrichtung können uneingeschränkt empfohlen werden.